Psychotherapie

Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Heilverfahren zur Behandlung von psychosozial bedingten psychischen, beziehungsweise psychosomatischen Erkrankungen, Störungen oder Leidenszuständen. Darüber hinaus, hat Psychotherapie auch eine gesundheits,- entwicklungsfördernde,- und präventive Funktion.

Die Berufsbezeichnung: „PsychotherapeutIn“ ist durch das Psychotherapiegesetz geschützt.

Der Interessierte hat die Möglichkeit, eine von derzeit 22 verschiedenen Therapieschulen (Fachrichtungen) zu wählen und dann in Einzel, Paar, oder Familiensitzungen in einem professionellen Rahmen unter Verschwiegenheitspflicht sein jeweiliges Anliegen zunächst in einem Erstgespräch zu schildern.

Die in den nachfolgenden Sitzungen sich entwickelnde, professionelle therapeutische Beziehung, sowie die Transparenz und Aufklärung über diverse Interventionen seitens der PsychotherapeutIn ist von zentraler Bedeutung für den Erfolg einer Therapie.

In den ersten Sitzungen erarbeitet der Psychotherapeut gemeinsam mit der Klientin oder dem Klienten, der Familie oder dem Paar ein Therapieziel, das im Laufe der Therapie immer wieder evaluiert wird, sich aber auch wieder verändern kann.

Ziele einer Psychotherapie 

Wie sieht eine Psychotherapie-Sitzung aus? Ablauf und Kosten

Für psychotherapeutische Leistungen gewähren in Österreich (bis auf wenige begrenzte Kassenplätze) die Krankenkassen nur einen Kostenzuschuss, der je nach Krankenkasse unterschiedlich ist (meist pro Einheit € 21,80). Zusatzversicherungen übernehmen manchmal die Differenz zwischen Honorarforderung und Kassenzuschuss.

Eine Psychotherapie wird beendet, wenn das vereinbarte Ziel erreicht ist.

Ein therapeutischer Prozess gilt als abgebrochen, wenn der Klient oder die Klientin die vereinbarte Therapie nicht mehr besucht, ohne das gemeinsam formulierte Ziel erreicht zu haben. Um einen Abbruch zu vermeiden, ist ein Abschlussgespräch mit der Therapeutin notwendig.